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Hier gibt's den kompletten Reisebericht ohne Fotos als PDF-File (80 KB)
Geplant war ein gemütlicher Start von unserer Haustüre aus. Der übliche Weg der Glatt entlang bis zum Rhein und später diesem entlang gen Osten. Am Pfingstsonntag ist uns zwar nach Ankunft der beiden Herren noch ein Spaziergang in Zürich vergönnt und ein Abendessen auf dem Balkon, tags drauf lassen herabstürzende Wassermassen allerdings einen Aufbruch nicht geraten sein. Also bieten wir ein Kontrastprogramm. In Zürich kann man sich ja durchaus auch bei Regenwetter vergnügen und sogar eine Schifffahrt auf dem See ist reizvoll - denn die Stimmung ist hier auch bei trüber Witterung ansprechend. Am Dienstag scheint es dann eine Wetterberuhigung zu geben, und so können wir die verkürzte Tour endlich beginnen. Dienstag, 29.5.2007. Von Rafz bis
Iznang. Nach ausgiebiger Bewunderung der stürzenden Wassermassen dann Stadtverkehr in Schaffhausen (meist auf Radwegen). Die Strassen sind abgetrocknet. Sowas sieht man gerne! Am Rhein entlang geht's weiter nach Osten - ich denke, diese Route habe ich schon hinreichend in früheren Reiseberichten beschrieben. In Stein am Rhein trübt sich's erneut ein und nach einer Kaffeepause fallen wieder Tropfen vom Himmel. Von nun an wird's auch (was die Strecke betrifft) für Margrit und mich wieder interessanter, denn wir radeln von nun an um die Halbinsel Höri, und zwar in einer Richtung, die wir bisher noch nicht gefahren sind. Zwischen Stein am Rhein und Wangen, oder sogar noch bis Hemmenhofen, gibt's immer wieder mal eine kleine Kletterpartie. Und der Wind, der schon seit heute morgen kräftig bläst, frischt jetzt nochmals auf und plötzlich fängt es richtig heftig zu regnen an das kennen wir vom gestrigen Tage, nur sitzen wir jetzt nicht angenehm im Inneren eines Ausflugsbootes. Der Wind zaubert Schaumkronen auf den See, die Leuchtfeuer in den Yachthäfen blinken hysterisch und wir tja wir können uns zwar noch ein paar Kilometer der Unterstützung durch den Rückenwind erfreuen, aber ab Horn müssen wir rechtwinkelig abbiegen und jetzt haben wir plötzlich die Elemente gegen uns. Und zwar mehr oder minder frontal. Zudem lässt die Befahrbarkeit des Weges hier auf den letzten Kilometern bis Iznang zu wünschen übrig. Kurz: wir sind froh, als wir im Café Perlmuschel einchecken können. Dummerweise ist heute Dienstag. Und die beiden einzigen
Restaurants im Ort haben - sehr gastfreundlich übrigens - gleichzeitig
am Dienstag Ruhetag. Unsere Wirtin empfiehlt uns ein Pilspub, wo man wenigstens
eine Pizza bekommt. Und die ist dann gar nicht mal schlecht. Auch gut.
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