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  Hier gibt's den Reisebericht als PDF zum Download

Immer wenn ich in den letzten Jahren an Donau oder Neckar unterwegs war, hab ich mich gefragt, wie es wohl jenseits der bewaldeten Hügel aussehen mag, die das Flusstal säumen. Gibt es dahinter vielleicht Drachen oder Ungeheuer, hausen dort Waldschrate und Gnome, Feen oder Elfen? Bisher waren diese Regionen Terra incognita für mich.

Um mich dem Thema anzunähern (und meine Sammlung gewisser blauer Bücher zu vervollständigen) erstand ich eines Tages den BIKELINE Radführer über den Radweg Schwäbische Alb. Was ich dort las, war recht ernüchternd: keinerlei Fabelgestalten, Riesen und Zwerge warten da auf den Radler, sondern vielmehr Steigungen über Steigungen, einige davon recht heftig auf Naturwegen mit grobem Geläuf. Damit war mein Eifer gedämpft und das alles wurde erstmal ad acta gelegt. Trotzdem, so recht losgelassen hat es mich dann auch wieder nicht und im Laufe dieses Winters schusterte ich mir eine eigene Route zusammen, eine Art Schwäbische Alb "light". Eben für Einsteiger und Flachlandtiroler wie mich.

Wie jedes Jahr will ich auch diesmal um Christi Himmelfahrt herum losziehen. Das ist für mich einfach eine sehr schöne Jahreszeit, mit dem Bewusstsein des gerade eben erst überstandenen Winters und mit dem frischen Grün ringsum. Und weil es wieder mal eine Rundfahrt sein wird - mit Zürich als Start- und Zielort - bin ich mit dem Trike unterwegs.

     
Die Landkarte wurde aus dem Diercke Schulatlas abfotografiert.