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| Flitzi ist unser neuer, wie sagt man? Familienzuwachs?
Genau: Familienzuwachs! Wie sein neues Herrchen ist es nicht mehr ganz jung, hat
schon ein klein wenig Patina angesetzt, man kann ihm allerdings noch einen recht
guten Gesamtzustand attestieren - verhältnismässig wenig gefahrene
Kilometer, der Lack weist kaum Kratzer auf, nur eine winzige Delle verunziert
das Blech. Alles funktioniert tadellos. Zudem trägt es ein gar sündhaftes
Rot. Wenn die Sonne scheint, wirkt es kapriziös wie eine alternde Filmdiva
auf dem Laufsteg bei der Oscar-Verleihung. Und das Allerbeste: Flitzi kann
sein Dach wie von Zauberhand (na ja, per Hydraulik natürlich) im Kofferraum
verschwinden lassen, sodass man bei geeigneter Witterung "oben ohne"
fahren kann. Und nein, Flitzi ist kein italienischer Luxussportwagen, es
ist ein französisches Produkt. Es ist ein feuerrotes Spielmobil,
ein Flie-Wa-Tüüt. Während unserer Sommerferien soll es vier
ganze Wochen lang in seinem ureigensten Lebensraum, den französischen
Landstrassen, Gassi gehen dürfen. Ja, es ist schon so: Heuer gibt es keine Veloferien. Wie ich anlässlich der Frühlingsreise schon erwähnte, ist dafür in diesem Jahr die Motivation einfach nicht vorhanden. |
Anstatt
dessen nimmt das Automobil plötzlich wieder Raum in meinem Leben ein.
Und das nach so langer Abstinenz. Und dass ich mir jetzt wirklich ein
eigenes Auto gekauft habe, noch dazu so ein lustvoll-lebensfrohes, vermag
ich noch gar nicht recht zu glauben. So komme ich aus dem Staunen über mich
selber gar nicht mehr raus. Darf auch mal sein, finde ich. Zuhause hatten wir zuletzt wochenlang bestes Cabrio-Wetter: Heisse Temperaturen, blauer Himmel, Sonnenschein von morgens bis abends, da konnte man den roten Peugeot ausgiebigst testen. Natürlich ergaben sich dann die Reiseideen wie von selbst: Mit dem offenen Auto durch Frankreich düsen. Nochmals ans Meer. Nochmals an die Loire. Zudem vielleicht mal hoch in den Norden Frankreichs und die (vogel)artenreiche Somme-Bucht besuchen, dort mit Fernglas und Spektiv auf Pirsch gehen. Das, meine Damen und Herren, ist das Konzept der grossen Sommerreise 2015! |
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