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| Und
jetzt noch die Zehen in die Fluten des Mittelmeeres strecken! Wir radeln die paar Kilometer am Kanal entlang, der Aigues-Mortes mit dem Meer verbindet und sehen etliche Flamingos in einem Teich auf Nahrungssuche. Es riecht nach Meer, nach Fisch, nach Salz. Bei Le Grau du Roi erreichen wir das Meer. Die Stadt selber ist eine Touristen-Hochburg: ein Städtchen mit Altstadtkern, aber auch vielen modernen Hotels und Ferienwohnungen, Cafés, Restaurants, Boutiquen und alles, was des Touristen Herz begehren könnte. Der Trubel hält sich jetzt in der Vorsaison noch in Grenzen und man ist damit beschäftigt, alles für die kommenden turbulenten Wochen vorzubereiten. Da wird gestrichen und gehämmert und repariert. Irgendwie ist das recht sympathisch, uns gefällt's. Eine gute Portion Touristenrummel mag ich schon vertragen. Das Meer glitzert in der Sonne und die Angler, Spaziergänger und Sonnenanbeter gehen ihren Lieblingsbeschäftigungen nach. In der Ferne sieht man die grossen Betonburgen anderer Touristenorte, zb. Von La Grande Motte. Also dorthin will ich jetzt nicht Freitag, 18.6.2004. Rückreise nach Zürch. Wir müssen heute früh raus, denn unser Zug von Aigues-Mortes nach Nimes geht um 6:48. Und dann sitzen wir mehr oder minder den ganzen Vormittag auf dem grossen Bahnhofvorplatz in Nimes in einem Strassencafé herum. Es ist relativ ruhig hier, nicht so hektisch, wie vermutet. Das Thema Velomitnahme im TGV beschäftigt uns und irgendwie können wir es fast nicht glauben. Margrit erkundigt sich nochmals hier am Bahnschalter und kommt prompt mit einer Negativmeldung zurück: Velos dürfen auf keinen Fall mit in den Schnellzug, aber wir können's ja mal probieren. Uff was soll man nun glauben? |
Die Spannung steigt. Um 14 Uhr kommt unser Zug und siehe da: im letzten Wagen gibt's doch tatsächlich eine nicht benutzte Räumlichkeit, sieht aus wie die Küche in einem Restaurant-Waggon, in der noch genau Platz für zwei Velos vorhanden ist, denn es stehen schon zwei Fahrräder da, die einem Paar aus Luzern gehören. Glück muss man haben! So reisen wir fast dieselbe Strecke zurück, die wir in umgekehrter Richtung geradelt sind, ein Film, der im Zeitraffer rückwärts abgespult wird. Es ist eine schöne Zugreise, den das Wetter spielt immer noch mit und wir nehmen die Landschaft nochmals aus einer ganz anderen Perspektive wahr, besonders als wir auf schon beschriebener Trasse das Drôme-Tal queren oder über besagte Eisenbahnbrücke im Rhône-Durchbruch fahren.Und als wir - schon in der Schweiz, im IC von Genf nach Zürich sitzend - bei mildem Abendlicht den Genfer See entlang fahren, relativiere ich meine vorher gefasste Meinung über diese Gegend hier. Heute schaut's nämlich toll aus: es ist absolut klar und man sieht das Gebirgsmassiv auf der anderen Seeseite. Nach Lausanne, über den Weinbergen, geht die Sonne unter und der See und Weinberge und das Gebirge am anderen Ufer glänzt im milden Abendlicht Habe ich schon erwähnt, dass es eine wundervolle Reise war? |
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Zur Camargue... | |||||
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...gehören natürlich Flamingos | |||||
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Le Grau du Roi | |||||
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Jetzt noch schnell... | |||||
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...die Zehen reinstrecken... | |||||
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...ins blaugrüne Meer | |||||
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